Während die Börsenkurse weltweit fallen, machen sich immer mehr Menschen darüber Gedanken, wie es für sie in Zeiten einer Rezession weitergehen soll. Die Kurse einiger renommierter deutscher Firmen sind inzwischen schon so tief gesunken, dass sie ohne staatlichen Schutz leichtes Opfer so genannter Heuschrecken werden könnten.

 

Palast 4 

Foto:  ©bio, November 2006

 

Palst 5

Foto: © bio, März 2007

Zur selben Zeit findet man in Berlin noch Überreste eines Systems, das diese Sorgen nicht kannte. Laut aktueller Aussage eines von den Börsen arg gebeutelten Schauspielers, der so manchen Tatort hinter sich gebracht hat, war es für jeden Bürger dieses versunkenen Staates eine Selbstverständlichkeit,  Miete und Grundnahrungsmittel von dem Lohn zu bezahlen, den man in diesem System für seine Arbeit bekam. So musste man z.B. keine Tafeln aufsuchen, von denen aus heutzutage Produkte, deren Haltbarkeitsdatum bereits überschritten ist, aus den Supermärkten in den Mägen der Hilfebedürftigen  landen.

 

Palazzo 
Foto:   ©goo, Oktober 2008

Der Palast der Republik ("Erichs Lampenladen"), ehemaliges Glanzstück der "Hauptstadt der DDR", wurde inzwischen fast vollständig "zurückgebaut", wie es im Neudeutschen so schön heißt. Dieser Vorgang  erinnert an das Zurückspulen eines Filmes, in dem wir alle die Protagonisten sind. Wie weit der Film zurückgespult wird, steht hier allerdings schon fest: Demnächst soll hier wieder die Fassade des alten Stadtschlosses zu bewundern sein. Wie gehabt, anno dunnemals...

 

Palazzo 2 
Foto:  ©goo, Oktober 2008

 

Palazzo03 
Foto:  ©bio, Oktober 2008

Jungs

© bio, Oktober 2008

Die "Jungs" stehen auch nur noch für kurze Zeit an ihrem Platz wg. Ausbaus der Kanzlerinnen-U-Bahn (U5).

Text: ©goo, Oktober 2008

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