Friede den Hütten

 

Ein Mann steigt in die Straßenbahn. Ein anderer, A., schreit ihn an:

A: „Schau mich nicht so an, du Sack. Was habe ich dir gesagt? Du sollst mich nicht so anglotzen. Hast du nicht verstanden. Wie oft soll ich dir das noch sagen. Bist du taub. Kannst du mich nicht verstehen, du Pest. Mann, wie oft soll ich dir das noch sagen. Ich hau dir eine in die Fresse, wenn du weiter so glotzt. Wieso machst du das, du Wichser. Bist saublöd, alter Kanake. Hau ab. Dummer Kerl. Blöde Drecksau, Pottsau. Altes Arschloch. Wie oft soll ich dir das noch sagen. Wer nicht hören will muss fühlen. Ich reiß dir die Ohren raus. Ich beiß' dir die Nase ab. Ich tret' deine Eier zu Brei. Ich hau dir die Augen aus dem Schädel. Hör endlich auf! Hör auf! Was habe ich dir gesagt? Du Spinner, du Scheißkerl, du linkes Arschloch, du ... Bald reißt mir der Geduldsfaden, du Wichser. Du Sodomistenschwein, du Motherfucker, du! Du bist vielleicht ein Dreck. Glotz' nich' so! Hör auf! Hau ab! Scheißkerl! Wird endlich Zeit, dass du die Radieschen von unten siehst. Ich hab die Schnauze voll von dir. Wenn du jetzt nicht aufhörst mich anzuglotzen, dann kann ich für nichts mehr garantieren.

Der Mann steigt aus. A. wird still und steigt an der nächsten Haltestelle aus.

Er geht zur U-Bahn. Ein anderer B kommt hinzu:

B: „Geh mir aus dem Weg. Fuzzi, hast du nicht gehört?“

A: „Willst du Ärger, kannste haben!“

B: „Du Dreikäsehoch drohst mir!“

A: „Das ist keine Drohung!“

B: „Wenn du mir den Weg jetzt nicht freimachst, dann hau ich dir in die Fresse!“

A: „Hunde die bellen, beißen nicht!“

B: „Wirst schon sehen.“

A: „Dann komm doch, mach!“

B haut ihm mit einem gekonnten Fußtritt mitten ins Gesicht. A taumelt und fällt auf den Boden.

B: „Sag Entschuldigung, dass ich dir den Weg nicht frei gemacht habe. Sag schon, sonst kriegst du noch eine in den Fresse!

A hat große Schmerzen und winselt: „Entschuldigung!“

B: „Lauter, du Arsch! Lauter!“

A wird lauter und wiederholt drei Mal das Wort Entschuldigung.

B: „Siehste, geht doch! Du bist eine armselige Sau. Sag, bitte, bitte lass mich am Leben.

A ist sehr geschwächt und kurz davor ohnmächtig zu werden.

B: „Ich höre! Los sag das.“

B tritt A in die Seite. Einmal, zweimal, dreimal und immer wieder. B tritt A ins Gesicht. Das Blut läuft A aus der Nase. B nimmt sein Messer und schneidet A ein Ohr ab. Der Schmerz lässt A ohnmächtig werden. Er liegt regungslos auf dem Boden. B tritt noch mehrere Male A in die Seite und ins Gesicht. Danach lässt er von ihm ab. Er schaut sich um und rennt weg.

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